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Wissenschaftliche Volontärin / Wissenschaftlicher Volontär (m/w/d) für das LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs

  • Standort: Solingen
  • Einsatzstelle: LVR-Industriemuseum
  • Vergütung: Derzeit im 1. Jahr: 2.554,79 € / Derzeit im 2. Jahr: 2.605,92 €
  • Arbeitszeit: Vollzeit
  • befristet für 2 Jahre
  • Besetzungsstart: nächstmöglich
  • Bewerbungsfrist: 09.03.2026

Das sind Ihre Aufgaben

Sie arbeiten in einem engagierten, kleinen Standortteam an der Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen und bringen Ihre Ideen und Kompetenzen aktiv ein. Gleichzeitig werden Sie Teil des Museumsverbunds und seinem gesamten Spektrum moderner Museumsarbeit.

Das zweijährige Volontariat soll der Vorbereitung auf eine Berufslaufbahn im kulturpflegerischen Dienst dienen und zur Wahrnehmung der Aufgaben des Höheren Dienstes befähigen.

Im Rahmen eines Curriculums werden Sie die meisten Museumsbereiche kennenlernen. Dies beinhaltet die Mitarbeit an übergreifenden Projekten des Museumsverbunds wie auch die Möglichkeit, Grundlagen der praktischen Museumsarbeit und Museumspädagogik zu erlernen.

Das Volontariat umfasst schwerpunktmäßig folgende Aufgaben: 

  • Mitarbeit bei der Konzeption und Durchführung der Standort-Angebote
  • Mitarbeit bei der Erneuerung von Info-Stationen in der Dauerausstellung wie z.B. Texte schreiben, Vorschläge zur Gestaltung ausarbeiten und deren technische Umsetzung begleiten
  • Konzeption eines neuen Museumsraums mit dem Arbeitstitel "Kuriositätenkabinett"
  • Vorbereitung von Veranstaltungen (Organisation und Öffentlichkeitsarbeit)
  • Mitarbeit in der Museumspädagogik.

Das bieten wir Ihnen

  • Kultur erleben

    In unseren LVR-Museen haben Sie freien Eintritt und können beispielsweise Kunst, Industriegeschichte oder Archäologie erleben. In Dauer- und Wechselausstellungen warten abwechslungsreiche Themen und spannende Bildungs- und Freizeitprogramme für Jung und Alt auf Sie.
  • Tarifliche Leistungen

    Neben einem tariflichen Gehalt nach dem TVöD (VKA) erhalten Sie weitere finanzielle Vorteile und Extras wie eine Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen und eine leistungsorientierte Bezahlung anhand einer individuellen Zielvereinbarung.
  • 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche

    Nutzen Sie 30 Tage Urlaub, um neue Energie zu tanken und abzuschalten. Zusätzlich sind bei uns Silvester und Heiligabend arbeitsfreie Tage.
  • Flexible Arbeitszeit

    Damit neben Ihrer Arbeit genug Zeit für Familie, Freundschaften und Hobbys bleibt, können Sie Ihre Arbeitszeit bei uns flexibel gestalten.
  • Mobiles Arbeiten nach Vereinbarung

    In Absprache können Sie tageweise aus dem Home-Office oder mobil von einem anderen Ort innerhalb Deutschlands arbeiten. 

Kultur erleben; Tarifliche Leistungen; 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche; Flexible Arbeitszeit; Mobiles Arbeiten nach Vereinbarung

Das bringen Sie mit

Einen Master, Magister oder ein Universitätsdiplom in 

  • Geschichtswissenschaften
  • Kulturwissenschaften
  • Kunstgeschichte 
  • Kunst- und Designwissenschaft
  • Theaterwissenschaft

Worauf es uns noch ankommt

  • Ein fachlicher Studienschwerpunkt im Bereich der Industrie-, Sozial- oder Kulturgeschichte des 19.-21. Jahrhunderts ist von Vorteil.
  • Sie verfügen über nachgewiesene erste Einblicke in die Museumsarbeit/ Geschichtsvermittlung z.B. im Rahmen eines bescheinigten Seminars, einer Nebentätigkeit/ Ehrenamt oder eines Praktikums.
  • Erwünscht sind Interesse an aktueller Museumsarbeit sowie Kenntnisse zu aktuellen Tendenzen und Entwicklungen im Museumsbereich.
  • Idealerweise bringen Sie bereits Erfahrung in der Projektarbeit mit.
  • Ihre ausgeprägte Teamfähigkeit ermöglicht es Ihnen, effektiv mit Kolleg*innen zusammenzuarbeiten und gemeinsame Ziele für die Arbeit im Museumsverbund zu erreichen.
  • Sie zeigen Eigeninitiative, wodurch Sie proaktiv Lösungen finden und zur kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen beitragen.
  • Eine Bereitschaft, bei Bedarf auch gelegentlich am Wochenende zu arbeiten, begrüßen wir sehr. 

Sie passen zu uns, wenn...

  • ... Sie nach einer sinnstiftenden Tätigkeit suchen

    Wir sind die treibende Kraft im Rheinland für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft. Wir fördern und gestalten ein Miteinander, das auf Gleichberechtigung, Toleranz und Humanität baut. Durch eine Tätigkeit beim LVR zeigen Sie Ihren Einsatz für eine vielfältige Gesellschaft.
  • ... Sie Vielfalt als Chance sehen

    Vielfalt in der Gesellschaft zu ermöglichen und zu verwirklichen, heißt für uns: jeden Menschen mit seinen individuellen Stärken wahrzunehmen und anzuerkennen und ihn bedürfnisorientiert zu unterstützen.
  • ... Sie sich fachlich und persönlich weiterentwickeln wollen

    Als Arbeitgeber sehen wir uns als Wegebereiter, Unterstützer und Möglichmacher für unsere Mitarbeitenden. Ihre individuelle Entwicklungsmöglichkeit und die Entfaltung Ihres Potenzials liegt uns dabei besonders am Herzen.

Wer wir sind

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund für WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

Das LVR-Industriemuseum, Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte, ist ein Verbundmuseum mit Standorten in überwiegend denkmalgeschützten Fabriken in Oberhausen, Ratingen, Solingen, Bergisch Gladbach, Engelskirchen und Euskirchen.

Die Gesenkschmiede Hendrichs ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) und präsentiert sich als eine nahezu vollständig original erhaltene Fabrikanlage. Nach wie vor können hier die Besucherinnen und Besucher erleben, wie Scheren produziert werden. Die zentrale Auftrag des Museums ist das bedeutende industriekulturelle Erbe der Solinger Schneidwarenherstellung zu bewahren, zu vermitteln und lebendig zu erhalten. Seit seiner Eröffnung 1986 legt das Museum viel Wert auf eine vielfältig in Stadt und Region vernetzte Bildungsarbeit. Inklusion und Partizipation sind wichtige Grundsätze der Museumsarbeit.

Mehr Informationen über den LVR finden Sie unter www.lvr.de.

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Wir haben Ihr Interesse geweckt?

  • Justin Hilgers

    Justin Hilgers

    steht Ihnen als Recruiter für Rückfragen zum Bewerbungsprozess gerne zur Verfügung.

  • Nicole Scheda

    Nicole Scheda

    steht Ihnen als Standortleiterin des LVR-Industriemuseums für Rückfragen zur Verfügung.

  • Das benötigen wir von Ihnen

    • Anschreiben
    • Lebenslauf
    • Nachweise über den Ausbildungs-/ Studienabschluss
    • ein aktuelles Arbeitszeugnis bzw. eine aktuelle dienstliche Beurteilung

    Falls Sie Ihren Ausbildungs-/Studienabschluss im Ausland erlangt haben, fügen Sie bitte einen Nachweis über die Gleichwertigkeitsfeststellung/Anerkennung der für Ihren Berufsabschluss zuständigen Stelle bei. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem Wirtschafts-Service-Portal.NRW.

So geht es nach der Bewerbung weiter

  • Direkt nach Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
  • Wir schauen uns Ihre Bewerbung genau an und melden uns schnellstmöglich zurück. Wenn Sie mit Ihren Qualifikationen und Erfahrungen bei uns punkten, erhalten Sie eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.
  • Im Vorstellungsgespräch lernen wir uns gegenseitig kennen und finden heraus, ob wir zueinander passen.
  • Nach dem Vorstellungsgespräch erhalten Sie auf Wunsch bereits ein erstes Feedback zum Gespräch.
  • Haben wir uns für Sie entschieden, werden unsere Gremien (z.B. Personalrat) beteiligt. Im Anschluss erhalten Sie die Zusage und können bei uns starten.
  • Wir möchten, dass Sie sich vom ersten Tag an bei uns im Team wohlfühlen und gut zurechtfinden. In der ersten Zeit machen wir Sie daher Stück für Stück mit Ihren neuen Aufgaben vertraut.

Isabelles Weg beim LVR

Isabelles Weg beim LVR

„Ich habe bereits während meines Germanistik-Studiums ein Praktikum beim Rheinischen LandesMuseum des LVR in Bonn gemacht. Nach meinem Master-Abschluss habe ich mich dann für das LVR-Volo beworben und hatte Erfolg. Bereits in den ersten Monaten habe ich hier sehr viel gelernt und vielfältige Einblicke in den Bereich Kommunikation bekommen: Ich schreibe unter anderem Pressemitteilungen, unterstütze bei Veranstaltungsplanungen und erstelle regelmäßig neuen Content für unsere Social-Media-Kanäle. Die kreative Arbeit hier macht mir besonders viel Spaß.“

Isabelle M. (26), Volontärin im Fachbereich Kommunikation

Qualität ist unser Maßstab

Bei der respektvollen Begleitung, Betreuung und Behandlung von Menschen ist die Qualität unserer Leistungen unser Maßstab für unser Handeln. Für unsere Kund*innen wollen wir immer besser werden.

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Chancengleichheit beim LVR

Der LVR setzt sich für eine Organisationskultur ein, die von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Jede*r Einzelne soll Wertschätzung erfahren, und zwar unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung und Identität, Alter, Behinderung, ethnischer Herkunft und Nationalität, Religion und Weltanschauung oder anderen Merkmalen, die gesellschaftliche Vielfalt ausmachen.

Als öffentlicher Arbeitgeber fördert der LVR die tatsächliche Erreichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Der LVR folgt diesem Auftrag schon seit über 30 Jahren mit Maßnahmen für eine ausgewogene Beschäftigungsstruktur, mit Frauenförderung z. B. für Führungspositionen, mit dem Bemühen, als familienfreundlicher Arbeitgeber die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit zu unterstützen oder auch in seinen fachlichen Aufgaben für mehr Gendersensibilität.

Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.