Das sind Ihre Aufgaben
- Oberärztliche Verantwortung für eine forensisch-psychiatrische Station inklusive aller diagnostischen, therapeutischen und organisatorischen ärztlichen Aufgaben, inklusive fach- und oberärztliche Supervision von Ärzt*innen, Psycholog*innen und Mitarbeitenden in Weiterbildung sowie Vertretung des leitenden Oberarztes und der Chefärztin in Abwesenheit
- Fachärztliche psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung von Patienten im stationären und ambulanten Bereich der forensischen Psychiatrie (FÜNA), bei Bedarf einschließlich Hausbesuchen sowie Betreuung in komplementären Wohnformen
- Leitung und fachliche Steuerung multiprofessioneller Behandlungsteams
- Erstellung, Fortschreibung und Qualitätssicherung individualisierter Behandlungs- und Eingliederungspläne und fachärztlicher Stellungnahmen und Berichte für Gerichte sowie weitere zuständige Behörden
- Fachliche Kommunikation und Abstimmung mit Justiz, Maßregelvollzugsbehörden und weiteren öffentlichen Stellen
- Aktive Mitgestaltung bei Weiterentwicklung und Implementierung evidenzbasierter forensisch-psychiatrischer Behandlungskonzepte unter Berücksichtigung aktueller Leitlinien, wissenschaftlicher Erkenntnisse und trägerinterner Vorgaben
- Beratung, Aufklärung und Einbezug von Patienten und Angehörigen (inkl. Koordination von Angehörigenangeboten)
- Mitwirkung an Qualitätssicherung, klinischem Risikomanagement und Weiterentwicklung sicherheitsrelevanter Behandlungsstandards
- Teilnahme am oberärztlichen Hintergrunddienst der Gesamtklinik (gesondert vergütet) sowie ggf. perspektivisch Mitwirkung an der Implementierung eines spezifischen forensisch-psychiatrischen Hintergrunddienstes
Das bieten wir Ihnen
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Berufsgruppenübergreifendes Fort- & Weiterbildungsangebot
Durch unser umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot unterstützen wir Sie in Ihrer persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. -
Coaching- und Supervisionsangebot
Unsere Angebote reichen von begleitenden Fallsupervisionen bis hin zu Einzel- und Gruppencoachings in Weiterbildungs- und Entwicklungsprogrammen. -
Betriebliche Gesundheitsförderung
Stärken Sie Ihre Gesundheit und Produktivität durch unsere vielseitigen Angebote im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. -
Gute Verkehrsanbindung
Viele Wege führen zum LVR! Ob Bus, Bahn, Fahrrad oder Auto – unser Standort ist für Sie optimal erreichbar. -
Kantine
Unsere Kantine bietet Ihnen täglich eine Auswahl an leckeren Snacks, Mittagsgerichten sowie eine Salatbar. -
Chancengleichheit und Diversität
Als weltoffener und moderner Arbeitgeber freuen wir uns über jede Perspektive und individuelle Persönlichkeit.
Berufsgruppenübergreifendes Fort- & Weiterbildungsangebot; Coaching- und Supervisionsangebot; Betriebliche Gesundheitsförderung; Gute Verkehrsanbindung; Kantine; Chancengleichheit und Diversität
Das bringen Sie mit
- Abgeschlossene Weiterbildung zur Fachärzt*in für Psychiatrie und Psychotherapie
Worauf es uns noch ankommt
- Mehrjährige klinische Erfahrung in der Psychiatrie, idealerweise mit Bezug zur forensischen Psychiatrie oder Maßregelvollzug und Erfahrung in forensischer Risikoeinschätzung, Deliktanalyse und Rückfallprävention
- Führungskompetenz und Erfahrung in Supervision
- Sicherheit in gutachterlich relevanten Stellungnahmen
- Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
- Hohe Motivation zur konzeptionellen Weiterentwicklung forensisch-psychiatrischer Behandlungsangebote
- Ausgeprägtes persönliches Engagement und Verantwortungsbewusstsein
- Selbständiges Arbeiten in Zusammenarbeit mit einem multidisziplinären Team
- Sehr gute kommunikative und dokumentationsbezogene Kompetenz
- Interkulturelle Kompetenz
- Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung in der Lehre und wissenschaftliches Interesse
- Gültiger PKW-Führerschein (Führerschein Klasse B)
Sie passen zu uns, wenn...
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... Sie mehr bewirken wollen
Bei uns zählt Menschlichkeit, nicht Profit. Wir setzen uns mit ganzer Kraft für unsere Patient*innen und Kund*innen ein, fördern Teilhabe und Selbstbestimmung. Entstigmatisierung und Menschenorientierung sind unser Antrieb. Werden Sie Teil unseres multiprofessionellen Teams. Zusammen stehen wir für Qualität für Menschen. -
... Sie gemeinsam Vielfalt leben wollen
Bei uns sind nicht nur die Aufgaben vielfältig, sondern auch die Persönlichkeiten. Diversität ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir fördern und gestalten das Miteinander. Tägliche Neugier treibt uns an. Wir arbeiten auf Augenhöhe zusammen und lernen voneinander. -
... Sie im Team wachsen wollen
Wir entwickeln uns kontinuierlich weiter. Durch die Vernetzung unserer Einrichtungen gestalten wir die Zukunft, überdenken Gewohntes und stärken Talente individuell. Die Größe unseres Verbunds fördert Wissens- und Erfahrungstransfer. Seien Sie Teil einer dynamischen Gemeinschaft, die Neues schafft und Potenziale entfaltet.
Wer wir sind
Die Abteilung forensische Psychiatrie besteht aus 2 Stationen und der forensischen Überleitungs- und Nachsorgeambulanz (FÜNA). Die Abteilung behandelt regelhaft Patienten, die gemäß §126a und §63 StGB untergebracht sind. Der Schwerpunkt liegt in der Behandlung von schizophreniformen Erkrankungen. Unsere therapeutischen Schwerpunkte liegen in der genauen Diagnosestellung und Behandlung der Grunderkrankungen der Patienten. Die Patienten erhalten eine längerfristige therapeutische Unterstützung zum Aufbau sozialer Kompetenzen und entwickeln Maßnahmen zur Risikominimierung unter Berücksichtigung der gegebenen Sicherungsnotwendigkeiten.
Das LVR-Klinikum Düsseldorf führt Abteilungen für Allgemeine Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie/-psychosomatik, Abhängigkeitserkrankungen, Gerontopsychiatrie und Forensik mit insgesamt 761 Betten/Plätzen und beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter*innen. Die Versorgungspflicht besteht für 530.000 Einwohner der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.
Der LVR steht für Vielfalt. Unser Ziel ist es, dies auch in unserer Beschäftigtenstruktur abzubilden.
So geht es nach der Bewerbung weiter
- Direkt nach Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
- Wir schauen uns Ihre Bewerbung genau an. Wenn Sie uns mit Ihren Qualifikationen und Erfahrungen überzeugen, erhalten Sie nach Ablauf der Bewerbungsfrist eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.
- Im Vorstellungsgespräch lernen wir uns gegenseitig kennen und finden heraus, ob wir zueinander passen.
- Haben wir uns für Sie entschieden, werden unsere Gremien (z. B. Personalrat) beteiligt. Im Anschluss erhalten Sie die Zusage und können bei uns starten.
Qualität ist unser Maßstab
Bei der respektvollen Begleitung, Betreuung und Behandlung von Menschen ist die Qualität unserer Leistungen unser Maßstab für unser Handeln. Für unsere Kund*innen wollen wir immer besser werden.








Chancengleichheit beim LVR
Der LVR setzt sich für eine Organisationskultur ein, die von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Jede*r Einzelne soll Wertschätzung erfahren, und zwar unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung und Identität, Alter, Behinderung, ethnischer Herkunft und Nationalität, Religion und Weltanschauung oder anderen Merkmalen, die gesellschaftliche Vielfalt ausmachen.
Als öffentlicher Arbeitgeber fördert der LVR die tatsächliche Erreichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Der LVR folgt diesem Auftrag schon seit über 30 Jahren mit Maßnahmen für eine ausgewogene Beschäftigungsstruktur, mit Frauenförderung z. B. für Führungspositionen, mit dem Bemühen, als familienfreundlicher Arbeitgeber die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit zu unterstützen oder auch in seinen fachlichen Aufgaben für mehr Gendersensibilität.
Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Sie werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
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