Karriereportal

  • Standort: Köln
  • Einsatzstelle: LVR-Dezernat 8: Psychiatrie und Teilhabeverbund
  • Vergütung: Besoldungsgruppe B5 LBesO NRW zzgl. Aufwandsentschädigung
  • Besetzungsstart: 10.03.2027
  • Bewerbungsfrist: 26.04.2026

Das sind Ihre Aufgaben

Als Mitglied des Verwaltungsvorstands übernehmen Sie die verantwortungsvolle Leitung und strategische Steuerung des LVR-Dezernats Psychiatrie und Teilhabeverbund. In Ihrem Zuständigkeitsbereich gestalten Sie die psychiatrische und psychosoziale Versorgung im Rheinland maßgeblich mit und tragen zur Weiterentwicklung eines inklusiven, zukunftsorientierten Versorgungssystems bei.

Zu den wesentlichen Aufgaben gehören:

Strategische Steuerung und Weiterentwicklung:  Gesamtverantwortung für die fachliche, organisatorische und wirtschaftliche Leitung des Dezernats Psychiatrie und Teilhabeverbund sowie Vertretung des LVR in politischen und fachlichen Gremien.


Planung und Entwicklung der psychiatrischen Versorgung im Rheinland
: Steuerung von Grundsatzfragen, Bedarfsfeststellung und Weiterentwicklung einer zukunftsorientierten, bedarfsgerechten psychiatrischen Versorgung.


Durchführung und Aufsicht des Maßregelvollzugs:  Aufsicht und Steuerung des Maßregelvollzugs unter Wahrung fachlicher Qualität, Sicherheit und gesetzlicher Vorgaben.


Steuerung der forensisch-psychiatrischen Versorgung: Festlegung strategischer Leitlinien und Bedarfe sowie Sicherung einer qualitativ hochwertigen forensisch-psychiatrischen Versorgung im Rheinland.


Verantwortung für das Landesbetreuungsamt, die Koordinationsstelle Sucht und das LVR-Institut für Forschung und Bildung: Fachaufsicht und Weiterentwicklung dieser zentralen Einrichtungen zur Förderung von Selbstbestimmung, Teilhabe und Qualifizierung.


Steuerung der Eigenbetriebe des LVR-Klinikverbundes und des LVR-Verbundes WohnenPlusLeben: Unternehmerische Leitung und wirtschaftliche Verantwortung für die 10 LVR-Kliniken, die Krankenhauszentralwäscherei und den Verbund WohnenPlusLeben.


Ziel-, Struktur- und Entwicklungsplanung:
Strategische Planung und Weiterentwicklung der Angebots- und Versorgungsstrukturen im Bereich Psychiatrie und Teilhabe.

Wirtschaftliche und rechtliche Steuerung: Verantwortung für Finanzplanung, Wirtschaftlichkeitsfragen, Pflegesatzangelegenheiten sowie Personal- und Rechtsangelegenheiten des Dezernats.

Kommunikations- und Marketingplanung: Gestaltung einer transparenten, wirkungsvollen Kommunikationsstrategie zur Positionierung der LVR-Angebote im Bereich Psychiatrie und Teilhabe.

Sie wirken aktiv an der Gesamtstrategie des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) mit und repräsentieren Ihren Geschäftsbereich gegenüber Politik, Öffentlichkeit und relevanten Partnerinstitutionen.

Die Landesrätinnen/Landesräte (m/w/d) werden durch die Landschaftsversammlung Rheinland gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Eine Änderung des Aufgabenbereiches der Dezernatsleitung bleibt vorbehalten. Die Anstellung erfolgt als Beamt*in auf Zeit für die Dauer von acht Jahren (Wahlbeamt*in). Diese Ausschreibung erfolgt gemäß § 20 Abs. 2 Landschaftsverbandsordnung (LVerbO).

Das bieten wir Ihnen

  • Arbeit mit Sinn

    Bei uns gehen Sie jeden Tag mit dem sicheren Gefühl zur Arbeit, einen wertvollen Beitrag für die Menschen im Rheinland zu leisten.
  • Nachhaltigkeit

    Wir denken an kommende Generationen und nutzen alle Ressourcen verantwortungsvoll und bewusst. 
  • Gegenseitige Anerkennung und Offenheit

    Wir begegnen uns stets mit gegenseitiger Wertschätzung und arbeiten abteilungsübergreifend miteinander. Daher schaffen wir gerne aktiv Räume für Dialog sowie Wissenstransfer und sind offen für neue Ideen und Veränderung.
  • Vielfältige Aufgaben

    So bunt die Gesellschaft ist, so vielfältig sind auch die Aufgaben des LVR. Wir sind in den Bereichen Leben und Arbeit, Bildung und Erziehung, (Seelische) Gesundheit und Kultur aktiv. 

Arbeit mit Sinn; Nachhaltigkeit; Gegenseitige Anerkennung und Offenheit; Vielfältige Aufgaben

Das bringen Sie mit

Sie verfügen über einen Master, Magister, ein Universitätsdiplom oder die 1. Staatsprüfung in

  • Verwaltungswissenschaften
  • Rechtswissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Gesundheits- und Pflegewissenschaften
  • Rehabilitationswissenschaften
  • Psychologie
  • ein Staatsexamen der Humanmedizin mit erteilter deutscher Approbation oder
  • die Befähigung für den allgemeinen Verwaltungsdienst bzw. auf Basis der o.g. Studiengänge die Laufbahnbefähigung für den nichttechnischen Dienst oder die Laufbahn Gesundheit (jeweils Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt)
  • Sie müssen die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder die der Schweiz besitzen und bei einer erstmaligen Berufung in ein Beamtenverhältnis auf Zeit nach dem 01.03.1968 geboren sein, da Sie eine volle achtjährige Amtszeit bis zum Erreichen Ihrer Regelaltersgrenze vollumfänglich ableisten können müssen.

Worauf es uns noch ankommt

  • Ausgeprägte Management- und Führungserfahrung: Sie verfügen über umfassende Erfahrung in der Leitung komplexer Organisationseinheiten, idealerweise in einer öffentlichen Verwaltung oder im Gesundheits- und Sozialwesen. Sie führen zielorientiert, fördern Mitarbeitende und gestalten Veränderungsprozesse aktiv.
  • Ausgeprägte strategische Kompetenz: Sie bringen unter Berücksichtigung rechtlicher, finanzieller und gesellschaftlicher Entwicklungen neue Impulse für langfristige Konzepte im Bereich Psychiatrie und Teilhabe ein. Dabei gestalten Sie die nachhaltige Organisationsentwicklung des Dezernats aktiv und zukunftsorientiert.
  • Sicheres Verhandlungsgeschick: Sie agieren souverän in Verhandlungen mit Kostenträgern, Partnerinstitutionen und Verbänden. Ihr Handeln ist geprägt von Überzeugungskraft und Ergebnisorientierung. 
  • Hohe Kommunikationsfähigkeit: Sie kommunizieren klar, empathisch und adressatengerecht – sowohl intern als auch extern. Der offene, konstruktive Dialog mit Mitarbeitenden, Politik, Medien und der Öffentlichkeit ist für Sie selbstverständlich. 
  • Politische Sensibilität: Sie sind mit der Zusammenarbeit in politischen Gremien, Verbänden und Institutionen vertraut und verstehen es, komplexe Themen im Spannungsfeld zwischen Fachlichkeit, Verwaltung und Politik zu steuern und dabei die Interessen des LVR wirkungsvoll zu vertreten.

  • Engagement für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe: Der Landschaftsverband Rheinland und seine Einrichtungen befinden sich in einem ständigen Modernisierungsprozess, dazu gehört vor allem die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit dem Ziel der Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft im Rheinland. Ihr engagiertes Eintreten für dieses Ziel wird erwartet. Sie setzen sich zudem für die bestmögliche Integration psychisch erkrankter und geistig behinderter Menschen ein.

Sie passen zu uns, wenn...

  • ... Sie nach einer sinnstiftenden Tätigkeit suchen

    Wir sind die treibende Kraft im Rheinland für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft. Wir fördern und gestalten ein Miteinander, das auf Gleichberechtigung, Toleranz und Humanität baut. Durch eine Tätigkeit beim LVR zeigen Sie Ihren Einsatz für eine vielfältige Gesellschaft.
  • ... Sie Vielfalt als Chance sehen

    Vielfalt in der Gesellschaft zu ermöglichen und zu verwirklichen, heißt für uns: jeden Menschen mit seinen individuellen Stärken wahrzunehmen und anzuerkennen und ihn bedürfnisorientiert zu unterstützen.
  • ... Sie sich fachlich und persönlich weiterentwickeln wollen

    Als Arbeitgeber sehen wir uns als Wegebereiter, Unterstützer und Möglichmacher für unsere Mitarbeitenden. Ihre individuelle Entwicklungsmöglichkeit und die Entfaltung Ihres Potenzials liegt uns dabei besonders am Herzen.

Wer wir sind

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund für WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

Mehr Informationen über den LVR finden Sie unter www.lvr.de.

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Wir haben Ihr Interesse geweckt?

So geht es nach der Bewerbung weiter

  • Direkt nach Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
  • Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die Bewerbungen durch die Fraktionen der Landschaftsversammlung Rheinland gesichtet.
  • Anschließend finden persönliche Gespräche statt.
  • Nach Beteiligung der Ausschüsse erfolgt die Wahl durch die Landschaftsversammlung Rheinland.
  • Nach erfolgreicher Wahl werden Sie in das Beamtenverhältnis auf Zeit berufen.

Qualität ist unser Maßstab

Bei der respektvollen Begleitung, Betreuung und Behandlung von Menschen ist die Qualität unserer Leistungen unser Maßstab für unser Handeln. Für unsere Kund*innen wollen wir immer besser werden.

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Chancengleichheit beim LVR

Der LVR setzt sich für eine Organisationskultur ein, die von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Jede*r Einzelne soll Wertschätzung erfahren, und zwar unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung und Identität, Alter, Behinderung, ethnischer Herkunft und Nationalität, Religion und Weltanschauung oder anderen Merkmalen, die gesellschaftliche Vielfalt ausmachen.

Als öffentlicher Arbeitgeber fördert der LVR die tatsächliche Erreichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Der LVR folgt diesem Auftrag schon seit über 30 Jahren mit Maßnahmen für eine ausgewogene Beschäftigungsstruktur, mit Frauenförderung z. B. für Führungspositionen, mit dem Bemühen, als familienfreundlicher Arbeitgeber die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit zu unterstützen oder auch in seinen fachlichen Aufgaben für mehr Gendersensibilität.

Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.